Lockergesteine

Lockergesteine -

Das Lockergestein umfasst die Grundmoräne und den Bachschutt an den Portalen Preda und Spinas. In der Denkschrift zum Bau des ersten Tunnels wurde die Grundmoräne als durchwegs fest gelagert, trocken und unproblematisch beschrieben. Der Bachschutt hingegen verhielt sich als rolliges, nachgiebiges Material.

Lage

 

   

 

Tunnelportale

 

 

   

 

 

Länge

 

   

 

104.5 m Grundmoräne und 114.5 m Bachschutt bei Spinas / einige Meter bei Preda 

 

 

   

 

 

Besonderes

 

   

 

Der Bergwasserspiegel wird nach ca. 60 m vom Portal Spinas angetroffen.

 

 

   

 

 

Grundmoräne

 

   

 

Im historischen Bericht wurden die Ablagerungen aus früheren Gletschern als standfest und trocken beschrieben. Dank den Untersuchungsbohrungen weiss man aber, dass man auf nicht standfestes Material treffen könnte und ebenso Wassereintritte möglich wären.

 

 

   

 

 

Bachschutt

 

   

 

Der Bachschutt ist wenig standfest und neigt zu grösseren Niederbrüchen. Wassereintritte sind auch hier zu erwarten. Der Bachschutt kann grosse Granitblöcke mitführen, welche die genaue Böschungsabtragung erschweren können.

Wo kommt das Wasser her?

Wo kommt das Wasser her?

Der RhB ist es ein grosses Anliegen, das Versiegen von Quellen und Bächen zu vermeiden. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie die Abhängigkeiten der Quellen und Oberflächengewässer mit den hydrogeologischen Gegebenheiten innerhalb des Berges verknüpft sind. Dank verschiedenen Untersuchungen kann prognostiziert werden, wie viel Bergwasser durch den Tunnel entwässert wird und welche Auswirkungen das auf den Wasserhaushalt in der Region hat.

Der Berg

Der Berg

Damit das richtige Vortriebskonzept für den Tunnelbau gewählt werden kann, ist es wichtig, die geologischen Verhältnisse am Berg zu kennen. Um die Schichtabfolge der verschiedenen Gesteinstypen genau zu bestimmen, wurden neben der Sichtung der historischen Dokumente vom Bau des ersten Albulatunnels auch detaillierte Voruntersuchungen durchgeführt.